Atme tief durch, Dornbirn.

Willkommen auf unserer Plattform für Feinstaubmessungen. Wir setzen uns für eine gesündere Umwelt und bessere Luftqualität in Vorarlberg ein.

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So liest du die Werte (PM2.5 in µg/m³): {{ level.legend }}

Auswertungen

Alle Berichte als PDF, je Standort. Die Berichte fassen die täglich gesammelten Messwerte zusammen und reichen bis einschließlich {{ reportEndDate }}.

Standort Letzte 2 Wochen Jahresbericht
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Was ist Feinstaub?

Feinstaub ist ein Gemisch aus winzigen festen und flüssigen Teilchen, die in der Luft schweben. Fachleute sprechen von Particulate Matter (PM). Die Zahl dahinter nennt den größten Durchmesser in Mikrometern (µm), der zu dieser Gruppe zählt. Ein Mikrometer ist ein Tausendstel Millimeter.

Die Gruppen sind ineinander verschachtelt: PM10 umfasst alle Partikel bis 10 µm, also auch PM2.5 und PM1. PM2.5 umfasst alle Partikel bis 2,5 µm, also auch PM1. Deshalb ist der PM2.5-Wert immer mindestens so hoch wie der PM1-Wert.

Maßstabsgetreuer Größenvergleich: Ein menschliches Haar ist etwa 70 µm dick. PM10-Partikel sind bis 10 µm groß, also rund 7-mal dünner. PM2.5-Partikel sind bis 2,5 µm groß, rund 30-mal dünner. PM1-Partikel sind bis 1 µm groß, rund 70-mal dünner. PM2.5 und PM1 werden live angezeigt, PM10 wird nur berechnet.
Maßstabsgetreuer Größenvergleich mit einem menschlichen Haar.
PM2.5 bis 2,5 µm

Der „feine“ Feinstaub. Er stammt überwiegend aus Verbrennung oder bildet sich erst in der Luft aus Gasen. Er bleibt tagelang in der Schwebe und wird weit verfrachtet.

Woher kommt er?

  • Heizen mit Holz, etwa Kaminöfen und Stückholzheizungen
  • Abgase aus Verkehr, vor allem Dieselmotoren
  • Industrie und Gewerbe
  • Ammoniak aus der Landwirtschaft (Gülle, Dünger), das mit Stickoxiden zu neuen Partikeln reagiert
LIVE GEMESSEN
PM1 bis 1 µm

Die feinste Gruppe, die wir anzeigen. Diese Partikel entstehen vor allem bei Verbrennung oder bilden sich in der Luft aus Gasen. Sie dringen am tiefsten in den Körper ein.

Woher kommt er?

  • Ruß aus Holzfeuer und Motorabgasen
  • Rauch, etwa von Grill, Zigaretten oder Feuerwerk zu Silvester
  • In der Luft neu gebildete Partikel aus Gasen
LIVE GEMESSEN
PM10 bis 10 µm

PM10 umfasst alle Partikel bis 10 µm, also auch PM2.5. Der zusätzliche grobe Anteil zwischen 2,5 und 10 µm entsteht vor allem durch Abrieb und Aufwirbelung, also mechanisch statt durch Verbrennung.

Woher kommt der grobe Anteil?

  • Reifen-, Brems- und Straßenabrieb
  • Aufgewirbelter Straßenstaub und Streusplitt im Winter
  • Baustellen, Steinbrüche und Bodenbearbeitung in der Landwirtschaft
  • Natürliche Quellen wie Pollenbruchstücke oder Saharastaub
NUR BERECHNET

Was genau zeigen unsere Werte?

  • Masse pro Luftvolumen. Alle Werte sind in Mikrogramm pro Kubikmeter Luft (µg/m³) angegeben, also wie viel die Partikel einer Gruppe zusammen wiegen. Das ist dieselbe Einheit wie bei den gesetzlichen Grenzwerten.
  • PM2.5 ist unser Hauptwert. Die Bewertung von „sehr gut“ bis „sehr schlecht“ und die Jahresberichte beziehen sich auf PM2.5. PM1 zeigen wir zusätzlich. Dafür gibt es keine Grenzwerte, der Sensor erfasst diese kleinsten Partikel aber am zuverlässigsten.
  • PM10 zeigen wir nicht an. Der Sensor erfasst Partikel zwischen etwa 0,3 und 10 µm optisch. Größere Partikel über 2,5 µm erfasst er dabei nur ungenau, deshalb schätzt er den PM10-Wert überwiegend rechnerisch.
  • Sehr kleine Partikel unter etwa 0,3 µm erfasst der Sensor nicht, dazu gehören auch die ultrafeinen Partikel unter 0,1 µm. Sie sind sehr zahlreich, tragen aber nur wenig zur Masse bei.

Warum ist Luftqualität wichtig?

Wir atmen jeden Tag 10.000 bis 20.000 Liter Luft ein, und mit ihr alles, was darin schwebt. Feinstaub ist mit bloßem Auge nicht zu sehen: Ein PM2.5-Partikel ist etwa 30-mal dünner als ein menschliches Haar. Gerade weil die Teilchen so klein sind, gelangen sie tief in die Lunge, die allerfeinsten sogar ins Blut.

Grafik: PM10 bleibt zum Großteil in Nase, Rachen und oberen Atemwegen hängen, PM2.5 gelangt bis in die Bronchien und Lungenbläschen, PM1 erreicht die Lungenbläschen, ultrafeine Partikel unter 0,1 µm können ins Blut übertreten. Darunter die Bewertung für PM2.5 in µg/m³: sehr gut 0 bis 5, gut 5 bis 10, befriedigend 10 bis 15, schlecht 15 bis 20, sehr schlecht ab 20.
Je kleiner die Partikel, desto tiefer dringen sie in den Körper ein. Unsere Sensoren messen PM2.5 und PM1.
Atemwege Feinstaub reizt die Atemwege und kann Asthma, Bronchitis und andere Lungenerkrankungen auslösen oder verschlimmern.
Herz & Kreislauf Die kleinsten Partikel gelangen ins Blut und erhöhen das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und Bluthochdruck.
Besonders gefährdet Kinder, ältere Menschen und Personen mit Vorerkrankungen reagieren besonders empfindlich auf schlechte Luft.

Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) der WHO stuft Feinstaub seit 2013 als krebserregend ein, vor allem für Lungenkrebs. Einen Wert, unter dem Feinstaub sicher unbedenklich ist, kennt man nicht. Deshalb gilt: je weniger, desto besser.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt für PM2.5 einen Jahresmittelwert von höchstens 5 µg/m³ und einen Tagesmittelwert von höchstens 15 µg/m³. Wer weiß, wie gut die Luft vor der eigenen Haustür ist, kann sein Verhalten anpassen, etwa beim Lüften, beim Sport im Freien oder beim Heizen mit Holz.

Die bisher geltenden EU-Grenzwerte liegen weit über diesen Empfehlungen. Deshalb hat die EU neue, deutlich strengere Grenzwerte beschlossen.

Neue EU-Grenzwerte ab 2030

Mit der neuen Luftqualitätsrichtlinie (EU) 2024/2881 rückt die EU näher an die Empfehlungen der WHO heran. Für Feinstaub werden die Grenzwerte teilweise mehr als halbiert. Für PM2.5 gibt es künftig erstmals auch einen Grenzwert für den Tagesmittelwert.

Schadstoff EU bisher EU ab 2030 WHO
PM2.5 Jahresmittel 25 µg/m³ 10 µg/m³ 5 µg/m³
PM2.5 Tagesmittel kein Grenzwert 25 µg/m³
max. 18×/Jahr
15 µg/m³
PM10 Jahresmittel 40 µg/m³ 20 µg/m³ 15 µg/m³
PM10 Tagesmittel 50 µg/m³
max. 35×/Jahr
45 µg/m³
max. 18×/Jahr
45 µg/m³

Ab wann gelten die neuen Grenzwerte?

  • Dezember 2024 Die neue Luftqualitätsrichtlinie tritt in Kraft.
  • Dezember 2026 Die Mitgliedstaaten, also auch Österreich, müssen die Richtlinie in nationales Recht umsetzen.
  • 1. Jänner 2030 Die neuen Grenzwerte gelten verbindlich. Wird ein Grenzwert überschritten, müssen Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität gesetzt werden.

Unsere Jahresberichte zählen bereits heute, an wie vielen Tagen der künftige PM2.5-Tagesgrenzwert von 25 µg/m³ überschritten wurde. So siehst du schon jetzt, ob die Luft bei dir die neuen Anforderungen erfüllen würde.

Und in Österreich?

Bei uns gilt das Immissionsschutzgesetz-Luft (IG-L). Beim PM10-Tagesmittel ist es schon heute strenger als die EU: 50 µg/m³ dürfen an höchstens 25 statt 35 Tagen im Jahr überschritten werden. Die neuen EU-Grenzwerte soll Österreich mit dem neuen IG-L 2027 übernehmen, der Entwurf wurde im Oktober 2026 zur Begutachtung vorgelegt.

Luftqualität ist mehr als Feinstaub

Auch Stickstoffdioxid (NO₂), das vor allem aus den Abgasen des Straßenverkehrs stammt, und bodennahes Ozon an heißen Sommertagen belasten die Gesundheit. Unsere Sensoren messen nur Feinstaub. Die neue EU-Richtlinie halbiert ab 2030 auch den Jahresgrenzwert für NO₂ von 40 auf 20 µg/m³, die WHO empfiehlt 10 µg/m³.

Feinstaub in Vorarlberg

Im Rheintal und in den Tälern ist Feinstaub vor allem im Winter ein Thema. Dann kommt oft einiges zusammen:

Inversionswetterlage Bei ruhigem Hochdruckwetter liegt kalte Luft im Tal unter einer wärmeren Schicht. Wie unter einem Deckel sammeln sich die Schadstoffe am Boden.
Heizen Das Heizen, vor allem mit Holz in Kaminöfen und Stückholzheizungen, gehört in Österreich zu den größten Feinstaubquellen.
Verkehr Abgase sowie Reifen-, Brems- und Straßenabrieb kommen entlang der Hauptverkehrsachsen dazu.

Im Sommer ist die Belastung meist niedriger. Spitzen gibt es auch zu Silvester durch Feuerwerk oder wenn Saharastaub bis nach Vorarlberg getragen wird.

Das Land Vorarlberg misst die Luftqualität an amtlichen Messstationen. Unsere Sensoren ergänzen dieses Netz dort, wo es keine Station gibt.

Was kannst du tun?

Mit ein paar Gewohnheiten schützt du dich selbst und sorgst für weniger Feinstaub in deiner Umgebung.

Richtig lüften Lüfte kurz und kräftig, wenn die Werte bei dir niedrig sind. Ein Blick auf die Live-Werte hilft dabei.
Sport im Freien Beim Sport atmest du ein Vielfaches an Luft ein. Verschiebe an Tagen mit hoher Belastung anstrengendes Training auf später.
Richtig heizen Verwende nur trockenes, unbehandeltes Holz, zünde es von oben an und gib genug Luft. So entsteht deutlich weniger Rauch.
Nichts verbrennen Gartenabfälle im Freien zu verbrennen ist in Österreich grundsätzlich verboten. Müll und lackiertes Holz gehören nie in den Ofen.
Kurze Wege Gehe kurze Strecken zu Fuß oder fahre mit dem Rad. Das spart Abgase und Abrieb.
Selbst messen Leih dir einen Sensor und finde heraus, wie die Luft vor deiner Haustür ist.

Warum selbst messen?

Die Messung von Feinstaub ist ein wichtiger Schritt, um die Luftqualität zu verstehen und die Auswirkungen auf die Gesundheit zu erkennen. Offizielle Stationen liefern wichtige Daten, sind aber oft weit verteilt. Mit deiner Hilfe machen wir das Unsichtbare flächendeckend sichtbar.

Wie funktioniert es?

Wir bieten den Menschen in Vorarlberg die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden. Du musst kein Profi sein, um wertvolle Daten zu sammeln:

1. Ausleihen Wir leihen dir unsere Wandergurke, einen mobilen Feinstaubsensor, kostenlos für 2 Wochen.
2. Aufstellen Stell die Wandergurke auf den Balkon, die Terrasse oder in den Garten. Sie läuft mit Netzteil oder rund eine Woche mit Akku.
3. Messen Die Wandergurke sendet alle 6 Minuten einen Messwert per Funk, ganz ohne WLAN. So entsteht ein Bild davon, wie sich die Feinstaubbelastung bei dir über den Tag verändert.

Unser Sensor

Herzstück jeder Feinstaubgurke ist der Sensirion SPS30, ein Feinstaubsensor aus der Schweiz. Er saugt mit einem kleinen Lüfter Umgebungsluft an und durchleuchtet sie mit einem Laser. Aus dem Streulicht der Partikel bestimmt er, wie viele Teilchen welcher Größe in der Luft schweben. Verbaut ist er im LoRaWAN-Feinstaubsensor ELV-LW-SPM.

Schematischer Querschnitt des Sensirion SPS30: 1. Umgebungsluft strömt durch den Einlass, 2. ein Laserstrahl durchleuchtet den Luftstrom, 3. die Partikel streuen das Licht in der Messkammer, 4. eine Fotodiode misst das Streulicht und bestimmt die Partikelgröße, 5. ein Lüfter saugt die Luft an und bläst sie durch den Auslass wieder aus.
  1. LufteinlassUmgebungsluft strömt in den Sensor.
  2. LaserEin Laserstrahl durchleuchtet den Luftstrom.
  3. MesskammerJedes Partikel streut das Laserlicht.
  4. FotodiodeMisst das Streulicht und bestimmt so die Größe.
  5. LüfterSaugt die Luft an und bläst sie wieder aus.
So misst der SPS30 Feinstaub (vereinfachte Darstellung).
Sensor
Sensirion SPS30
Messprinzip
Optisch (Laserstreuung)
Messgrößen
PM1, PM2.5, PM4, PM10
Messbereich
0 – 1.000 µg/m³
Präzision PM1 / PM2.5
± 5 µg/m³ + 5 % (bis 100 µg/m³)
Datenübertragung
LoRaWAN über The Things Network, kein WLAN nötig

Gut zu wissen

  • Wir zeigen PM2.5 und PM1. Diese Größen erfasst der Sensor am zuverlässigsten. Die Werte für PM4 und PM10 leitet er überwiegend rechnerisch daraus ab.
  • Nebel und hohe Luftfeuchtigkeit können die Messwerte erhöhen, weil Wassertröpfchen ähnlich wie Partikel Licht streuen.
  • Live-Werte sind Momentaufnahmen. Die gesetzlichen Grenzwerte beziehen sich auf Tages- und Jahresmittelwerte. Ein kurzer Ausreißer ist daher noch keine Grenzwertüberschreitung.
  • Kein amtliches Messgerät. Unsere Sensoren ergänzen die offiziellen Messstationen des Landes, ersetzen sie aber nicht. Die amtlichen Werte findest du auf vorarlberg-luft.at.

So entstehen unsere Werte

  • Live-Werte. Jeder Sensor sendet alle 6 Minuten einen Messwert, also rund 10 pro Stunde. Auf der Karte siehst du den zuletzt empfangenen Wert, keinen Mittelwert.
  • LIVE und OFFLINE. Kommt eine Stunde lang kein Messwert an, zeigen wir den Sensor als OFFLINE und seinen letzten Wert in Grau.
  • Berichte. Für die PDF-Berichte bilden wir aus den Einzelwerten Stundenmittel und daraus Tagesmittel. Ein Tag zählt nur, wenn für mindestens 18 der 24 Stunden Daten vorliegen. Das entspricht der Regel der EU für gültige Tagesmittel (75 %).
  • Luftfeuchte. Der SPS30 misst laut Hersteller bei 20 bis 80 % relativer Luftfeuchte am besten. Bei Nebel oder sehr feuchter Luft können die Werte zu hoch sein. Wir korrigieren die Werte nicht, der Jahresbericht zeigt aber, an wie vielen Tagen es sehr feucht war.

Häufige Fragen

Brauche ich WLAN oder Internet?

Nein. Der Sensor funkt seine Werte per LoRaWAN über The Things Network. Nötig ist ein Empfänger (Gateway) in Funkreichweite. Ob der Empfang an deinem Platz reicht, hängt von vielen Faktoren ab und lässt sich vorher nicht sicher sagen. Kommen keine Werte an, kann ein anderer Platz helfen.

Braucht der Sensor Strom?

Ja. Er kann mit Netzteil oder mit Akku betrieben werden. Eine Akkuladung reicht rund eine Woche.

Was kostet die Ausleihe?

Nichts. Wir leihen dir den Sensor kostenlos für 2 Wochen.

Sieht man, wo ich wohne?

Nein. Die Wandergurke hat keine feste Position, und wir zeigen auch keinen Standort an. Dein Name und deine Adresse werden nicht veröffentlicht.

Wie genau sind die Werte?

Der Sensor ist kein amtliches Messgerät. Verläufe, typische Tageszeiten und Unterschiede zwischen Orten zeigt er gut. Einzelne Werte können abweichen, bei hoher Luftfeuchte vor allem nach oben.

Was passiert nach den 2 Wochen?

Du bringst den Sensor zurück nach Dornbirn. Die Messwerte bleiben gespeichert.

Kann ich die Messdaten herunterladen?

Nein, Rohdaten geben wir nicht heraus. Die Auswertungen gibt es als PDF je Standort, oben unter „Auswertungen“.

Wie kann ich mitmachen?

Schreib uns einfach eine E-Mail, um dir einen Sensor zu reservieren. Du kannst ihn dann ganz unkompliziert in Dornbirn abholen.

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Abholung:
Plattform für digitale Initiativen
Dr. Anton-Schneider-Straße 28b
Gebäude M / Raum M02
A-6850 Dornbirn

Über das Projekt

Die Feinstaubgurke ist ein Citizen-Science-Projekt der Plattform für digitale Initiativen, eines Vereins aus Dornbirn. Wir leihen Sensoren an Menschen in Vorarlberg, damit sie die Luftqualität vor ihrer Haustür selbst messen können. Die Messwerte zeigen wir live auf dieser Seite und als Auswertung im PDF.

Fragen, Ideen oder Lust mitzuhelfen? Schreib uns an team@digitaleinitiativen.at.